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Travel diary: Roadtrip nach Oostende in Belgien

Mai 17, 2017
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„Ich hab’ so kalt!“, bibberte ich, während mir der Wind den Regen ins Gesicht peitschte. Unser Schirm bog sich unter dem kräftigen Meereswind und die eben geglätteten Haare waren kaum noch vom Stromschlag-Look entfernt. Und trotzdem: Der weite Sandstrand Belgiens strahlte eine Wärme aus, die bereits Minuten später mein Herz füllte und mich alle meine Sorgen vergessen ließ. Zwei Stunden später blickten wir in den strahlend blauen Himmel von Oostende.

Vergangenes Wochenende beschlossen meine beste Freundin und ich spontan, der belgischen Küstenstadt einen kurzen Besuch abzustatten. Nachdem mein Geburtstag Donnerstags besonders von einer langen Arbeitsschicht und wenig Freizeit geprägt war, wollte ich das Wochenende doch noch ausnutzen, um einen kleinen Kurzurlaub zu machen.
Samstagmorgen brachen wir also um 5 Uhr auf und waren innerhalb von 4 Stunden bereits an unserem Ziel angekommen: Das Hotel Royal Astrid in der Wellingtonstraat, direkt hinter der Strandpromenade, begrüßte uns mit freundlichen Mitarbeitern; Oostende hingegen leider mit einem kräftigen Regenschauer, gerade als wir aussteigen wollten.

Trotz der schlechten Wetteraussicht freuten wir uns, denn unser Hotel war sowohl mit einem Innenpool als auch einem Spa-Bereich für regnerische Stunden ausgestattet. Dass wir an diesem Tag kaum Zeit dafür haben würden, ahnten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Nach einer angenehmen Dusche, dem ersten Glas Sekt und der passenden Outfitwahl machten wir uns auf den Weg zum Strand, der nur circa zwei Gehminuten vom Hotel entfernt lag.
Um die Ecke erwartete uns ein mehrere Kilometer langer Sandstrand, gesäumt von kleinen Strandhäuschen, die man sich für sonnige Tage mieten konnte.

Und ich muss dazu sagen: Ich bin ein Meerliebhaber. Natürlich gefallen mir karibisch-blaue Badebuchten bei 30 Grad Sonnenschein, aber für mich hat jedes Meer, jeder Strand, jede Welle etwas Besonderes: Denn kaum erblicke ich die blaue Linie am Horizont, komme ich an. Bei mir. Alles fährt runter. Gänge auf Null. Batterie aufladen: Neustart.

Wir liefen die Strandpromenade auf der Suche nach einem Restaurant entlang und spitzelten neugierig in die Gassen, die zum Zentrum führten. Als wir am Ende eine große Menschenmenge in einer Nebenstraße entdeckten, wollten wir herausfinden was es damit auf sich hat und fanden zufällig die Shoppingstraße der belgischen Stadt.
Spätestens zu diesem Zeitpunkt hatte uns Oostende in seinen Bann gezogen: An jedem zweiten uns unbekannten Geschäft blieben wir stehen und kommentieren stets mit einem todernsten „Da muss ich rein!“. Letzten Endes blieben jegliche Einkäufe – abgesehen von Essen – an diesem Tag aus. So viel dazu!

Und warum? Nun ja, wir saßen gerade in einem ungewöhnlich schicken Pizza Hut, als die Sonne durch die Glasscheiben unser Essen anstrahlte. Wir konnten es kaum glauben: Es waren doch zwei Tage nur Regen gemeldet? Aber dennoch: Oostende strahlte mit unserem Lächeln um die Wette und wir ließen uns die Gelegenheit nicht entgehen, den Strand erneut zu besuchen und eine leckere belgische Waffel zu verdrücken.
Dabei entstanden auch endlich die lang ersehnten Fotos, die ich heute ganz stolz auf dem Blog präsentieren kann! Ich hoffe natürlich, dass sie euch gefallen!

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Den Rest des Tages ließen wir ganz gemütlich mit einem kurzen Poolbesuch und einem wahrlich atemberaubenden Sonnenuntergang am Meer ausklingen. In Oostende hat man nämlich das seltene Glück, die Sonne über dem Meer untergehen zu sehen. Mit einem Glas Wein und leiser Musik genossen wir das Ende eines wunderschönen Tages. Überglücklich darüber, die Mühen auf uns genommen zu haben. Denn der orange-rote Himmel, das Rauschen der Wellen und daneben die beste Freundin: Das ist einfach unbezahlbar.

Nach unserem verspäteten Abendessen, schlenderten wir noch etwas durch das Zentrum und staunten: Je länger der Tag wurde, desto mehr Facetten von Oostende entdeckten wir. Neben dem Strand, tollen Einkaufsmöglichkeiten und wunderschönen Sonnenuntergängen, verfügt die Hafenstadt nämlich auch über eine Partyzone, die sofort Amsterdamerinnerungen auslösen: Rustikale Bars gemixt mit modernen Shishalounges und Casinos. Die sanfte Lichterkette über der Straße im Gegensatz zu den neonfarbenen Schriftzügen der Clubs.

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Oostende, du bist einzigartig.

Am nächsten Morgen brachen wir nach einem vielseitigen Frühstück gen Heimat auf und konnten nicht glücklicher sein: Um eine Lieblingsstadt reicher, mit vielen Erfahrungen im Gepäck und der Aussicht auf eine baldige Wiederholung unseres Roadtrips: Wohin der Weg uns auch führt.

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  1. Sehr schöner Bericht über einen anscheinend wunderschönen Kurztrip ans Meer 🙂 Ich liebe das Meer ja auch so, dazu muss es gar nicht immer Karibik und 30 Grad Sonnenschein sein um die Batterien wieder aufzuladen und eine wunderschöne Zeit zu haben. Obwohl ich gegen einen kleinen Südsee-Trip natürlich auch nichts hätte 🙂
    Ganz liebe Grüße, Mona

  2. Tolle EIndrücke, klingt nach einem wirklich schönen Trip! Danke auch für den lieben Kommentar auf meinem Blog! Ich freue mich immer, wenn ich einen neuen Blogger aus dem Saarland entdecke, weil das nur gefühlt alle 10 Jahre passiert… wir sind hier irgendwie nicht so gut vertreten 😉
    Love, Héloise
    Et Omnia Vanitas

    1. Hallo Héloise,

      das Dankeschön gebe ich gerne zurück! 🙂
      Ja, da hast du leider Recht, eigentlich schade! Relativ schwer sich hier mit anderen Bloggern zu verbinden, aber gemeinsam sind wir stark, stimmt’s?

      Alles Liebe,
      Melissa

    1. Hallo Isabella,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar!
      Das kann ich nur zurückgeben, mir gefällt dein Blog ebenfalls sehr gut!

      Alles Liebe,
      Melissa

  3. Bei dem Essensbild habe ich Hunger bekommen 😀 Ein toller Post, ich verstehe deine Gefühle dem Meer gegenüber total. Ich habe auch jedes mal das Gefühl anzukommen und meine Sorgen scheinen dann auch gar nicht mehr so groß.

    Liebste Grüße,
    Alina von Selfboost

    1. Hallo liebe Alina,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Schön, zu wissen, dass andere auch so verbunden sind. 🙂

      Liebe Grüße,
      Mel

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